Was kommen für Kosten auf Sie zu?


Wir fragen für Sie kostenfrei bei Ihrer Rechtsschutzversicherung an, ob und welche Kosten übernommen werden.

 


Beratung

Für die mündliche Erstberatung fallen maximal 226,10  € brutto an, wenn wir keinen anderweitige Vereinbarung treffen. Ich werde mit Ihnen im Rahmen der Erstberatung  über die voraussichtlichen Kosten Ihrer Angelegenheit mit Ihnen offen sprechen, damit Sie einen Anhaltspunkt für die möglichen entstehenden Kosten auf Grund der Trennung und Scheidung erhalten.


Vertretung vor Gericht oder vorgerichtlich

Sollte keine Vereinbarung über die Vergütung vereinbart werden, dann berechnen sich die beim Anwalt entstehenden Gebühren nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG). In Familiensachen werden die Kosten nach Gegenstandwerten berechnet.

 

Auf meiner Startseite befindet sich ein Scheidungskostenrechner, damit Sie eine erste Übersicht die für die Scheidung anfallenden Kosten erhalten.


Verfahrenskostenvorschuss vom Ehegatten

Nicht nur bei der klassischen Rollenverteilung in der Ehe gibt es die Situation, dass der eine Ehepartner sich auf Grund seines Einkommens keinen Anwalt leisten kann, während der andere über erhebliche monatliche Einkünfte verfügt. In diesem Fall hat der Ehegatte einen Anspruch auf Verfahrenskostenvorschuss. Der andere Ehegatte muss ihm die Scheidung bezahlen. 

 

Es muss sich hierbei um persönliche Angelegenheit des Ehegatten handeln. Diese sind nicht nur Ehesachen, sondern auch Streitigkeiten, die ihren Grund in der ehelichen Lebensgemeinschaft haben, z.B. auch Ansprüche auf Ersatz eines Körperschadens, Kündigungsschutzprozesse, Rentenprozesse, Verteidigung in Strafverfahren.

 

Besteht die Vorschusspflicht des Ehegatten, wird Verfahrenskostenhilfe vom Gericht nicht gewährt, denn bevor die Gemeinschaft der Steuerzahler belastet werden soll, bleibt die Zahlungspflicht vorrangig "in der Familie".


Ich kann mir keinen Anwalt leisten, wer hilft mir?

Für die Beratung oder wenn keine gerichtliche Auseinandersetzung notwendig ist, können Sie einen Berechtigungsschein bei dem für Sie zuständigen Amtsgericht beantragen. Welches Gericht für Sie zuständig ist können Sie hier erfahren.

 

Bis auf eine Zuzahlung von 15,00 € pro Angelegenheit werden die Kosten vom Staat und Anwalt übernommen.

 

Wenn Ihr Anliegen vor Gericht geklärt werden muss, kann ein Verfahrenskostenhilfe- antrag gestellt werden. Dann werden die Kosten für das Verfahren bestenfalls vom Land Berlin gezahlt. Das Formular erhalten Sie bei mir hier.

 

Durch die Verfahrensreform werden aber nicht mehr für alle gerichtlichen Auseinandersetzungen die Kosten des Rechtsanwalts von der Landeskasse übernommen. Das gilt z.B. für Sorgerechtsangelegenheiten, Umgang mit dem Kind aber auch Gewaltschutzangelegenheiten, wenn die Sach- und Rechtslage nicht schwierig ist.


Ab welchem Einkommen bekomme ich Hilfe vom Staat?

Einen ersten Überblick können Sie auf der Internetseite www.pkh-rechner.de bekommen und dort berechnen lassen, ob Sie einen Anspruch auf staatliche Leistungen haben.